Chancen und Herausforderungen von Krankenhauspartnerschaften

Lebendige Podiumsdiskussion mit vielen Zuhörerbeiträgen
Im Mittelpunkt: Verein und Klinikverbund Südwest
v.l.n.r.: SEZ-Leiter Dr. K.-H. Schmid, G. Haas vom Freundeskreis Rubaga Hospital Stuttgart, W. Fischer, Dr. H.-P. Geiselhard
Vortrag und Werbung für unseren Verein

Im Rahmen der Internationalen Messe Stuttgart für Fair Trade und global verantwortungsvolles Handeln hat die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) zur Podiumsveranstaltung "Chancen und Herausforderungen von Krankenhauspartnerschaften nach Afrika" eingeladen.
Unser Vorsitzender Wolfgang Fischer hielt das Impulsreferat mit dem Thema "Krankenhauspartnerschaft Sindelfingen - Uganda: Geschichte und neue Möglichkeiten". Er stellte dabei insbesondere unseren Verein, die "soziale Symbiose" zwischen Verein und Klinikverbund und die Unabhängigkeit des rechtlich selbständigen Vereins vor, der schnell agieren kann und auch die Möglichkeit hat, außerhalb von Krankenhauspartnerschaften zu agieren. Die Teilnehmer waren erstaunt, dass der Verein nach neun Monaten nach Gründung bereits 90 Mitglieder hat, sowie über die bisher bereits laufenden Aktionen.

In vielen Entwicklungsländern ist die medizinische Versorgung mangelhaft. Einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation können partnerschaftliche Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie engagierte Gesundheitsmitarbeitende leisten. Die Veranstaltung analysierte Herausforderungen und Chancen von Krankenhauspartnerschaften.  Diskutiert wurde über die Sinnhaftigkeit des Einsatzes. Ein Beitrag verwies darauf, dass es bei aller Hilfsbereitschaft sehr wichtig ist, die Menschen vor Ort einzubeziehen und auch im Rahmen der gesundheitspolitischen Richtlinien der Länder zu agieren. An einigen Beispielen wurde verdeutlicht, dass Entwicklungshilfe nur mit viel Diplomatie und Fingerspitzengefühl sinnvoll ist und dass man sich permanent fragen muss, ob die kulturellen Unterschiede unsere Aktivitäten auch "aushalten". Klar ist, dass immer wieder die Anwesenhheit vor Ort für den Helfenden selbst extrem wichtig ist, um ihn vor Fehltritten zu bewahren.  

Weitere Podiumsteilnehmer waren der Leiter der SEZ, Dr. Karl-Hans Schmid, Ruanda-Experte Dr. Hans-Peter Geiselhart sowie Dr. Hermann Weigold, Referent beim Difäm. Moderator war Dr. Albrecht Ulmer.

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