Projekt Mongolei

Neue Methode: Beim senkrecht Stapeln passen mehr Betten in den Container
Starke Männer
... und Frauen
Das Krankenhaus in Naleikh
Innenansicht 1
Innenansicht 2
Innenansicht 3

In der Mongolei leben auf 3 Quadratkilometern gerade 2 Menschen, -statistisch gesehen. Das ist kein Wunder: Mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung lebt in der Hauptstadt Ulan Bator, der "kältesten Hauptstadt der Welt". Auch die Mongolei profitierte von "Gorbatschows "Glasnost und Perestroika": 1990 fanden die ersten freien Wahlen statt. Das Gesundheitssystem wird vom Staat nur beschränkt unterstützt, insbesondere Einrichtungen außerhalb der Hauptstadt haben zu kämpfen. So war es für den Vorstand keine Frage, als 2 Ereignisse zeitlich zusammentrafen. Dr. Nyamdavaa von der Radiologie Sindelfingen und Mitglied im Verein der Mongolischen Akademiker schilderte Wolfgang Fischer die Zustände in einem mongolischen Landkrankenhaus. Der hörte wenige Tage später von Frau Goedecke aus Nagold, dass neue Betten geliefert werden und die alten, aber noch funktionstüchtigen an einem bestimmten Tag abgeholt werden könnten. Ein Container müsste in Bezug auf einen Förderantrag mindestens 3 Monate vorher geplant werden, um 75% der Kosten zu sparen, ein Lagerplatz war für den Verein allein zu teuer. In mehreren Gesprächen mit Frau Dolgor Guntsetseg, der Vorsitzenden des Mongolischen Akademikervereins, wurde eine Lösung gefunden. Am Ende konnten die mongolischen Vereinsmitglieder 46 Betten, 30 Nachttische, 3 Kinderbetten und über 10 Matrazen in den Container laden.

Der beladene Container steht noch in Nagold. Die Mongolen sammeln im Moment Geld für den Transport. Wer hier speziell helfen will, kann eine Spende auf unser Konto (siehe Startseite) überweisen, Stichwort "Mongolei". 

An dieser Stelle herzlichen Dank für die Unterstützung aus dem Nagolder Krankenhaus, insbesondere Krankenhausdirektorin Birgit Goedecke, Leiter Haus- und Betriebstechnik Edwin Fisch und Hauswirtschaftsleiterin Heidi Sauter.